Zinnkraut - Die Apotheke vor der Haustüre

Grünes Zinnkraut (Ackerschachtelhalm)

Sanftes Mittel für Haut und innere Organe

Unser handverlesenes, grünes Zinnkraut, aus eigener, konventioneller, Produktion, enthält bis zu 16% Kieselsäure (Silizium) und kann somit zur Anwendung auf verschiedensten Gebieten dienlich sein. Neben seiner regenerierenden Wirkung auf Haut- und Muskelgewebe ist das Zinnkraut in der Volksheilkunde als blutstillendes Mittel bekannt. Zur Anwendung empfohlen bei: Blutungen, Blasen- und Nierenbeschwerden, Rheuma, Gicht und Nervenschmerzen, Wundheilung und Wassersucht.

In der Volksheilkunde war diese Heilpflanze schon in alten Zeiten hochgerühmt, vor allem durch seine blutstillende Kraft und den erfolgreichen Einsatz bei schweren Nieren- und Blasenerkrankungen. Pfarrer Kneipp, verhalf Zinnkraut wieder zu früherer Bedeutung. Er erklärte es für „unersetzbar und unschätzbar“ bei Blutungen, Bluterbrechen, Blasen-und Nierenbeschwerden. „Bei alten Schäden, bei faulenden Wunden, selbst krebsartigen Geschwüren leistet Zinnkraut ganz außerordentliche Dienste“. Es wächst aus, löst auf, brennt gleichsam das Schadhafte weg.

Der Schweizer Pfarrer Künzle sagt, dass alle Menschen ab einem gewissen Alter täglich 1 Tasse Zinnkraut Tee trinken sollten, alle Rheuma-, Gicht- u. Nervenschmerzen würden verschwinden u. jeder Mensch hätte einen gesunden Lebensabend. Bei schmerzhaften Blasenerkältungen und krampfartigen Schmerzen gibt es kein besseres Mittel als gebrühten Absud von Zinnkraut, dessen Dämpfe man, 10 Minuten in einem Bademantel gehüllt, auf die Blase einwirken lässt. Einige Male wiederholen, bekommt man das Übel rasch zum Abklingen. Ebenso hilft das gleiche Verfahren alten Menschen die nicht, oder nur mehr unter größten Schmerzen urinieren können.

Bei Nierengrieß, Nieren- und Blasensteinen macht man heiße Zinnkrautsitzbäder, trinkt dabei schluckweise warmen Zinnkrauttee, hält den Urin an, um in anschließend unter Druck zu entleeren. Meist gehen Steine mit ab. Oft hilft Zinnkraut, wo oft andere wassertreibende Mittel versagen, z.B. Wasseransammlungen im Herzbeutel, im Rippenfell oder bei Nierenstärkungen nach Scharlach und anderen schweren Infektionskrankheiten mit gestörter Wasserausscheidung. Ebenso hilft es bei juckenden Hautausschlägen mit Waschungen und Umschläge, bei Nagelbettentzündungen, offenen Füßen,  krebsartigen Geschwüren, Fersensporn, Fisteln und Flechten.

Teeaufguss:   1 gehäufter Teelöffel Zinnkraut auf 1/4 Liter Wasser, brühen. Zinnkraut muss zum Tee zubereiten aufkochen und 15 – 20 Min. weiterköcheln damit das Silizium für den Körper frei aufgenommen werden kann!

Dunstumschlag: Eine gehäufte Doppelhand Zinnkraut kommt in ein Sieb, das man über kochendes Wasser hängt. Wenn das Kraut heiß und weich ist, hüllt man es in ein Leinentuch und legt es auf die kranke Stelle. Unbedingt warm einpacken! Mehrere Stunden oder über Nacht einwirken lassen.

Sitzbäder: 100g Zinnkraut werden über Nacht in kaltem Wasser angesetzt. Am nächsten Tag bis zum Kochen erhitzen und dem Badewasser beigeben. 20 Minuten Badedauer. Nicht abtrocknen, feucht in den Bademantel und 1 Stunde „nachdunsten“. Das Badewasser muss über die Nieren reichen.

Tinktur: 10g frisches Zinnkraut wird mit 50g echtem Kornbranntwein angesetzt. 14 Tage in der Sonne oder Wärme stehen lassen.

Breiumschlag:  Frisches Zinnkraut wird gut gewaschen, auf einem Holzbrett fest zerrieben bis ein Brei entsteht.

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