Wie unterstütze ich mein Immunsystem?

 Es gibt wichtige Vitamine und Mineralstoffe, viele davon können wir über die Ernährung zu uns nehmen, die zur Erhaltung oder Wiederaufbau unseres Immunsystems beitragen. Wenn wir es über gute & biologische Ernährung nicht schaffen, dann ist es ratsam gute Produkte als Nahrungsergänzung einzunehmen. Eines vorweg, Mineralstoffe bleiben auch in erhitzten Speisen enthalten, Vitamine sind Temperatur flüchtig! Also am besten Gemüse roh essen od. leicht gedünstet.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass ihr Immunsystem nicht so stark ist, dann können Sie einen Bluttest beim Arzt durchführen lassen bzw. gibt es auch schon gute Tests für zu Hause. 

Eisen

Eisen ist der Immun-Mineralstoff. Er ist für die Zellbildung zuständig, aber auch für die Zellatmung. Mit seiner Hilfe wir der über die Lunge aufgenommene Sauerstoff an den roten Blutfarbstoff Hämoglobin gefunden und in den Zellen für die Energiegewinnung genutzt! 

Nahrungsmittel als Quelle: Neben Fleisch u. Innereien kommt es u.a. auch in Spinat, Hülsenfrüchten und Schwarzwurzeln vor

Vitamin C

Ist der Gesundheits-Booster schlechthin. Es hat zahlreiche Schutzfunktionen im Organismus. Als Antioxidans schützt es die Membranen der Abwehrzellen vor Stress durch freie Radikale. Haben es Erkältungsviren erst mal bis zu den Schleimhäuten geschafft, schaltet das Vitamin C in den Alarmmodus und wird an verschiedenen Stellen aktiv. Z.B. als Blutpolizei machen die weissen Blutkörperchen Krankheitserreger unschädlich und schützen den Körper vor Infektionen. 

Nahrungsmittel als Quelle: Gojibeeren (enthalten mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte), Hagebutte, Sanddorn, Rote Paprika, Brokkoli, Kraut und Kohl 

Vitamin D (auch Sonnenvitamin)

Durch das Sonnenlicht (ausschliesslich UVB Strahlung) wird in der Haut Vitamin D produziert (im Optimalfall). Allerdings wird die Bildung von Vitamin D in der Haut von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Vom Alter, Sonnenintensität, dunkler Haut Ton (lt. Univ. Spital Zürich).  Man bezeichnet es auch als Immunmodulator, d.h. zum Einem stärkt es unser Immunsystem, aber reguliert auch ein zu starkes Immunsystem, damit es nicht zu chron. Erkrankungen kommen kann. Dieses Vitamin ist auch wichtig um bestimmte Killerzellen – sog. T-Zellen – zu aktivieren. Ist die T-Zelle mit einem Krankheitserreger konfrontiert, sucht es einen Verbündeten, das Vitamin D. Ist das nicht greifbar, muss sie kapitulieren.  Wichtig ist dieses Vitamin auch für unsere Muskeln und Knochen.

Nahrungsmittel als Quelle: in fettem Fisch (z.B. Lachs, Sardinen oder Makrelen)

Um eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D über die Nahrung zu erreichen, müssten täglich 2 Portionen fetter Fisch gegessen werden!

  

Zink

Das Spurenelement Zink spielt eine unverzichtbare Rolle im menschlichen Stoffwechsel. Es ist an mehr als 300 verschiedenen Enzymfunktionen beteiligt und ein Zinkmangel schwächt unser Immunsystem.  Zinkmangel macht sich bemerkbar: Trockene, gereizte od entzündete Haut. Nägel werden spröde oder brüchig, manchmal auch Haarausfall. 

Nahrungsmittel als Quelle:  Weizenkleie, Kürbiskerne, Leinsamen, Nüsse, Austern, Leber, Innereien

 

B-Vitamine

Sind die Detektive unseren Immunsystems. Unser System lernt im Laufe der Zeit Eindringlinge als Krankheitserreger zu entlarven. Vitamin B2 wappnet gegen oxidativen Stress und trägt gemeinsam mit Vitamin B3 zum Erhalt von gesunden Schleimhäuten bei. Wichtig im Kampf gegen Schnupfnasen. Vitamin B12 beeinflusst die Zellteilung u Zellwachstum, unterstütze den Energiestoffwechsel u. trägt so zur Verminderung von Müdigkeit und Erschöpfung bei. 

Nahrungsmittel als Quelle: In Getreide und Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, tierische Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Käse, Gerstengras- oder Dinkelgras! www.urnatur.ch

 

Selen

Selen beeinflusst die Aktivität der natürlichen Killerzellen im Körper. Engpässe in diesem Spurenelement schwächen die unspezifische Immunabwehr und Eindringlinge haben leichtes Spiel.

 Nahrungsmittel als Quelle: Nüsse, Mais, Linsen, Pilze, Käse und Fisch

 

Artikel: Karin Widmann-Pölzl    Quelle: www.urnatur.ch.    Quelle: Hans Konrad Biesalski

März 2020

Wichtig ist es, unser Immunsystem zu stärken! Wie machen wir das am besten?

von Karin Widmann-Pölzl (Nov.2019)

In der östlichen Philosophie ist gerade das Organ «Lunge» für die Immunabwehr zuständig (Element Metall). Seine Aufgabe ist es, den Körper vor äusseren krankmachenden Einflüssen zu bewahren. Die entsprechende Körperschicht ist die Haut. Die Beiden, wehren Viren und Bakterien ab oder eben auch nicht. Dies hängt von unserer gesamten Körperenergie ab.

So können wir unser Immunsystem stärken:

  • Ausgiebige Spaziergänge oder sportliche Aktivitäten in der Natur unterstützen den Körper, um ihm mehr Abwehrkraft zu geben
  • Gute ausgewogene Ernährung – am besten frisch zubereitet mit viel Gemüse (am besten der Jahreszeit entsprechend)
  • Kneippen – abwechselnd warm und kalt duschen! Es fördert die Durchblutung, wodurch eine Kräftigung unserer Abwehrkraft in Gang gesetzt wird
  • Trinken nicht vergessen – die Lunge und die Haut wollen befeuchtet werden
  • Ausreichend Schlaf, wobei der regelmäßige Schlafrhythmus eine der wichtigsten Voraussetzungen für erholsamen und tiefen Schlaf ist
  • Entspannung sowie inneren Ausgleich und Balance, z.B. Yoga, Meditation, Shiatsu

Welche Nahrungsmittel sind wichtig für uns?

  • Eisenhaltige Nahrungsmittel unterstützen unsere Immunabwehr (Fleisch, Geflügel, Fisch, Krebstiere, Erbsen, Spinat, div. Kohlsorten und Schwarzwurzeln, Hülsensenfrüchte wie Linsen oder Kürbiskerne, Nüsse…)
  • Vitamin C-haltige Nahrungsmittel sind entzündungshemmend, antibakteriell und haben antioxidative Eigenschaften und schützen so unsere Immunzellen durch Schädigung von Viren und Bakterien (Acerola Kirschen, Gojibeeren, Hagebutten, Sanddorn, Zitrusfrüchte, oder in Petersilie, Paprika, Brokkoli oder Fenchel, uvm.)
  • Ingwer hat ebenfalls antioxidative, entzündungshemmende, mikrobielle Eigenschaften
  • Knoblauch ist auch sehr gut für unser Immunsystem enthalten ist das Allicin, es senkt das Risiko für Infektionen (täglich 2-3 zerdrückte leicht angebratene Knoblauchzehen essen)
  • Cistus Incanus Tee = Zistrose ist eine alte sehr starke Heilpflanze, täglich ein paar Tassen trinken (bei viralen und bakteriellen Erkrankungen, aber auch bei Pilzerkrankungen)

Eine Säule für die Erhaltung unserer Gesundheit – Ein ausgewogener Säure-Basen-Haushalt

von Katharina Steinberger

Antriebslos und müde, ständig mit Infekten kämpfend, Gelenkschmerzen, Arthritis, Bluthochdruck…. schon mal daran gedacht, dass ein Ungleichgewicht im Säuren-Basen-Haushalt der Auslöser sein kann?

 

Der heutige Ernährungsstil (Fast Food, chemische Nahrungsmittelzusätze), die weit verbreitete hektische Lebensweise, sowie starke körperliche Anstrengung, Stress, Rauchen, Medikamente können sehr leicht zu einer Übersäuerung des Organismus führen. Viele Menschen ahnen nicht, dass ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt für ihre Beschwerden verantwortlich bzw. maßgeblich an deren Entstehung beteiligt sein kann.

Ein gesunder Säure-Basen-Haushalt ist die Grundvoraussetzung für funktionierende Stoffwechselvorgänge.

Das menschliche Blut hat einen pH-Wert von ca. 7,34. Weicht dieser Wert ab, gibt es in unserem Körper Regelvorgänge, die den pH-Wert wieder ausgleichen, bevor wir zu Schaden kommen. Zu viele Basen können wir über den Harn ausscheiden. Bei einem Säureüberschuss wird es schwieriger. Säure muss zuerst zu Salzen umgebaut werden – dazu sind allerdings wieder Basen erforderlich. Die kann der Körper jedoch nicht selbst produzieren bzw. speichern. Er erhält Sie aus basenüberschüssigen Lebensmitteln.

Was in unseren Zellen passiert, wenn der Säure-Basen-Haushalt aus den Fugen gerät:

Der pH-Wert der intra- und extrazellulären Flüssigkeit wird über Kanäle in der Zellmembran gesteuert. Sind die Kanäle für die Aufnahme von Calcium, anderen Mineralstoffen, Spurenelementen und Nährstoffen geöffnet, steigt der pH-Wert der intrazellulären Flüssigkeit dank der einströmenden Calcium-Ionen auf einen Wert von 7,4. Danach werden die Kanäle geschlossen. Die aufgenommenen Nährstoffe werden im Inneren der Zelle verarbeitet. Durch die dort ablaufenden Stoffwechselvorgänge – sinkt der ph-Wert nun in den sauren Bereich. Es entsteht ein Spannungsunterschied zwischen der Flüssigkeit außerhalb und der innerhalb der Zellen. Hat dieser Unterschied einen Wert von etwas 0,2 erreicht, ist das das Signal dafür, die Kanäle erneut zu öffnen. Wieder wird ionisiertes Calcium in die Zelle aufgenommen, bis dort ein pH-Wert von 7,4 vorliegt, Dieser Zyklus wiederholt sich ununterbrochen.
Sinkt nun der pH-Wert der extrazellulären Flüssigkeiten – z.B. infolge eines chronischen Calciummangels – auf 6,5 muss auch der pH-Wert in der Zelle weiter bis 6,3 sinken, damit der Impuls für das Öffnen der Kanäle in der Zellmembran ausgelöst wird. Erst wenn der Spannungsunterschied 0,2 beträgt, können Calcium, andere Mineralstoffe und Nährstoffe die Zellmembran passieren. Je weiter der pH-Wert in den Flüssigkeiten der Zellwände ins Saure abgleitet, desto problematischer wird dies für Stoffwechselprozesse. Diese sind in einem sauren Milieu nur schwer möglich. Übersäuerung führt zu sauerstoffarmen Bedingungen in den Zellen. Glukose wird in solchen Fällen nicht zu Kohlendioxid und Wasser verbrannt, sondern über den sauerstofflosen (anaeroben) Weg zu Carbonsäure wie Milchsäure abgebaut, wodurch der pH-Wert noch weiter sinkt. Ein Teufelskreis beginnt.
Der pH-Wert ist ein Maß für den Säure- bzw. Basengrad einer Lösung. Er reicht von 0 bis 14. Der neutrale Punkt liegt bei 7. Liegt der pH-Wert unter 7 spricht man von Säure, ein pH-Wert über 7 ist basisch bzw. alkalisch. Es gilt: je niedriger oder höher der Wert ist, desto saurer oder basischer die Lösung.

Der pH-Wert ist ein Maß für den Säure- bzw. Basengrad einer Lösung. Er reicht von 0 bis 14. Der neutrale Punkt liegt bei 7. Liegt der pH-Wert unter 7 spricht man von Säure, ein pH-Wert über 7 ist basisch bzw. alkalisch. Es gilt: je niedriger oder höher der Wert ist, desto saurer oder basischer die Lösung.

Sind nicht genügend Basen vorhanden, greift unserer Körper zu drastischen Maßnahmen.

  • Schlacken (Stoffwechselabfallprodukte – im Körper abgelagerte Säuren und Gifte) werden in Bindegewebe und in Gewebe an den Gelenken eingelagert
  • Basenbildende Stoffe(z.b. Kalzium) werden aus unserem Körper abgezogen (aus Knochen, Zähnen). Es kommt zu einer Entmineralisierung

Hat unser Körper ständig eine solche Übersäuerung zu regulieren, kann es rasch zu den anfangs genannten Beschwerden und vielen weiteren (z. B. Cellulite, Bandscheibenschäden, Karies, Gicht, Rheuma,…) kommen.

Sie können Ihren Säuregrad mit dem Speicheltest von Dr. Carl J. Reichs ermitteln. Dies ist ein einfacher, aber gleichzeitig sehr genauer Test für Calcium- bzw. Mineralstoffdefizite. Hintergrund für den Erfolg dieser Messmethode ist die Tatsache, dass der pH-Wert der extrazellulären Flüssigkeit eines gesunden Menschen mit 7,4 dem des Speichels exakt gleicht. Da der Säuregrad der Flüssigkeit außerhalb der Zellen ein genaues Maß für einen Mangel an Calcium bzw. Mineralstoffen in den Zellen und damit auch für den Gesundheitszustand ist, bedeutet das: der pH-Wert des Speichels lässt genaue Rückschlüsse auf die Güte der Versorgung mit Calcium und anderen Mineralstoffen im Körper zu.

Eine weitere Möglichkeit ihren Säure-Basen-Haushalt zu testen: In Apotheken sind Teststäbchen für Speichel erhältlich, bei denen anhand einer Farbskala der pH-Wert abgelesen werden kann. Kinder und Athleten weisen oft einen alkalischen Wert auf und liegen damit im gesunden Bereich. Demgegenüber haben chronisch schwer kranke Menschen in der Regel einen sauren pH-Wert. Krebskranke liegen nie im alkalischen Bereich, was ein Indiz dafür ist, dass Tumore im basischen Milieu nicht überleben können.

Der pH-Wert ist nur aussagekräftig, wenn Sie zwei Stunden vorher nichts gegessen und getrunken haben (ausgenommen Wasser). Sie sollten ihn einmal pro Woche testen, um daraus Rückschlüsse über den Zustand ihres Mineralstoffhaushalts ziehen zu können.

Messen Sie den pH-Wert mit Hilfe des Speichels am besten gleich morgens nach dem Aufstehen und unbedingt vor dem Frühstück und dem Zähneputzen. Ziehen Sie den Speichel vorher dreimal im Mund zusammen, schlucken Sie ihn hinunter und feuchten Sie das Indikatorpapier dann mit frischem Speichel an. Jetzt können Sie anhand der Farbskala den pH-Wert ablesen.

Beachten Sie bitte folgendes:

Bei Menschen, die an einer chronische Krankheit leiden und sehr viel Stress ausgesetzt sind, kann der pH-Wert längere Zeit über 7 liegen, obwohl die Zellflüssigkeiten im Inneren des Körpers noch sehr sauer sind. In diesem Fall rechnen sie mit einem längeren Genesungszeitraum.

Das Ergebnis all der Prozesse, die mit einer Übersäuerung einhergehen, ist eine Schwächung der Zellfunktion. Die Zellen können sich nicht mehr in ausreichendem Maße von giftigen Stoffen befreien, es kommt zu einem stark sauren Umfeld. Dies führt zu vorzeitigen Alterserscheinungen und Beschwerden. Außerdem steigt die Wahrscheinlichkeit von Zellmutationen. Diese genetischen Veränderungen können im schlimmsten Fall dazu führen, dass aus einer harmlosen Zelle eine Krebszelle wird.

Eine „Entsäuerung“ durch Umstellung auf eine basische Ernährung, können Sie mit Basenpulvermischungen und speziellen Nahrungsergänzungsmitteln unterstützen.

Trinken Sie genügend Wasser!

Achten Sie darauf, dass Sie über den Tag verteilt ausreichend Wasser trinken. Schlacken und Schadstoffe, die bei einem von Gerstengras, Sango-Meeres-Korallen oder ähnlichem eingeleiteten Entgiftungsprozess entstehen, benötigen Wasser um aus dem Körper ausgeleitet werden zu können.

Unsere Empfehlungen dazu:

Die regelmäßige Einnahme von Gerstengras harmonisiert unseren Säure-Basen-Haushalt und füllt unsere Mineralstoffdepots auf. Gerstengras zählt außerdem zu den stärksten Antioxidantien und wirkt positiv auf Darm und Darmflora, um hier nur einige Vorzüge dieser Sonnennahrung zu nennen.

Sango-Meeres-Koralle

Sie ist natürlich, rein basisch und optimal resorbierbar, da das in ihr enthaltene Calcium und Magnesium in einem für unseren Körper idealen Verhältnis (2:1) im Verbund mit über 70 Mineralstoffen und Spurenelementen zur Verfügung steht.

Coral Calcium

(September 2019)